Abnahmetest

Ein Abnahmetest ist Test der gelieferten Software durch den Kunden. Formales Testen um als Auftraggeber entscheiden zu können ob alle Benutzeranforderungen, Benutzerbedürfnisse und Geschäftsprozess vollständig umgesetzt sind und eine Abnahme stattfinden kann.

Siehe auch Abschnitt Abnahmetest im Artikel Softwaretest.

Akzeptanztest

Ein Abnahmetest der aus Sicht des Benutzers durchgeführt wird, wird als Akzeptanztest bezeichnet. Außerdem wird ein Abnahmetest durchgeführt um die Teilmenge der existierenden Testfälle zu testen, die die zu testende Software (das "Testobjekt") bestehen muss um in einer Teststufe als erfolgreich getestet zu gelten.

Im Kontext von Zeta Test können Sie externe Benutzer u.a. auf folgende Weisen in Ihre Test einbinden:

  • Zugriff auf den Test-Windows-Client via VPN-Einwahl und Remote Desktop Connection (RDP).
  • Zugriff auf den Test-Web-Client ("Zeta Test Web Access") via super-einfacher assistentengeführter Einladung. Sie geben lediglich die E-Mail-Adresse des gewünschten Testers ein, alles andere wird automatisch vom System erledigt.
  • Export von Testfällen als Microsoft-Office-Excel-Dokumente, diese dann an den externen Tester senden.

Siehe auch Abschnitt Abnahmetest im Artikel Softwaretest.

Alpha-Test

Test die beim Hersteller durch zukünftige Kunden oder Anwender oder sonstige unabhängige Testteams in einer Umgebung (Simulationsumgebung oder nur zu Testzwecken aufgebaute Nutzungsumgebung) durchgeführt werden.

Der Alpha-Test is also quasi ein "interner Akzeptanztest".

Analysator

Das Werkzeug um die zu prüfenden formalisierten Prüfobjekte (z.B. Quelltext eines Software-Anwendung) auf bestimmte qualitative Merkmale und Eigenschaften hin zu überprüfen.

Analytische Qualitätssicherung

Beschreibt allgemein die diagnostischen Maßnahmen (z.B. das Testen) um die Qualität eines Produkts zu bestimmen.

Siehe auch Artikel Qualitätssicherung.

Änderung

Das Umformulieren oder das Neuformulieren eines freigegebenen Produkts, z.B. Programm-Dokumentation oder Programm-Quellcode.

Änderungsanforderung

Die Änderungsanforderung ist die formelle Formulierung eines Änderungswunsch von Eigenschaften oder Verhalten eines Produkts, z.B. einer Software. Dieser Wunsch ist schriftlich formuliert. Im Englischen wird dies auch Change Request (CR) oder Request for Change (RFC) genannt.

In einer Änderungsanforderung sind sowohl Soll und Ist vorhanden, als auch geplante Kosten und geschätzter zeitlicher Aufwand.

Änderungsauftrag

Der Auftrag vom externen Kunden oder vom internen Auftraggeber, der die Genehmigung enthält eine gewünschte Änderung/Erweiterung an einem Produkt vorzunehmen.

Anforderung (Requirement)

Die Anforderung beschreibt die gewünschte Fähigkeit oder Eigenschaft, die vom Benutzer zum Erreichen eines bestimmten Ziels und/oder zum Lösen einer bestimmten Aufgabe/Problemstellung benötigt wird.

Anforderungsbasierter Test

Ein Test der sich aus den Anforderungen ableitet und Testziele und Testbedingungen definiert, die getestet und erfüllt sein müssen, um sicher zu stellen, dass spezifische Funktionen oder nichtfunktionale Eigenschaften wie z.B. Zuverlässigkeit oder Benutzbarkeit korrekt vorhanden sind.

Anforderungsdefinition

Die Dokumentation, in schriftlicher Form, an eine Softwareanwendung mit funktionalen Anforderungen, Anforderungen an die Performanz, die Schnittstellen, das Design und Entwicklungsstandards. In dieser Entwicklungsphase werden die Anforderungen gesammelt, spezifiziert und anschließend verabschiedet.

Anomalie

Eine Abweichung von den Anforderungen beim Entwurf, Dokumentation, an Standards oder basierend auf sonstigen Erfahrungen abweicht.

Diese Unstimmigkeiten können z.B. durch Testen, Analysieren, Reviews oder durch die Anwendung der Software selbst entdeckt werden.

Anweisung

Eine syntaktische Einheit die in einer Programmiersprache definiert ist, beispielsweise ein Funktionsaufruf. Eine Anweisung stellt typischerweise die kleinste atomare (unteilbare) Einheit dar.

Anweisungsüberdeckung

Ein Testverfahren, das anhand des Kontrollfluß überprüft dass jede Anweisung des Testobjekts mindestens einmalig ausgeführt wurde. Dies ergibt als Zahl dann den prozentualen Anteil aller Anweisungen die von einer Testsequenz ausgeführt wurde.

Anwendungsfall (Use Case)

Der Use Case beschreibt eine Folge von Aktionen ("erkennbare Aktionen") die ein System aufgrund der Interaktion mit einer Person ("Akteur") ausführt. Es wird erwartet dass am Ende eine für den handelnden Akteur erkennbares Ergebnis herauskommt.

Anwendungsfallbasierter Test

Dies beschreibt ein Testverfahren als Blackbox, bei dem die Testfälle so gestaltet werden, dass bestimmte Anwendungsfall-Szenarien durchgeführt werden.

Äquivalenzklasse

Eine Äquivalenzklasse ist eine Menge von Werten bei denen der einzelne Wert entweder als Eingabe für ein Testobjekt gilt oder als Ergebnis eines Testlaufs gleichartiges Sollverhalten zeigen soll.

Dies wird als "Äquivalenzklasse von Eingabewerten" bzw. als "Äquivalenzklasse von Ausgabewerten" bezeichnet. Dabei sind sowohl die gültigen Werte als auch die ungültigen Werte zu betrachten.

Äquivalenzklassenbildung

Bezeichnet die Aufteilung und Zerlegung von Eingabedaten für ein Programm und Ausgabedaten eines Programms in eine endliche Mange von Klassen bei denen die einzelnen Elemente jeweils ein identisches funktionales Verhalten aufweisen.

Atomare Bedingung/Teilbedingung

Eine Bedingung (oder Teilbedingung) die weder boolsche Operatoren wie AND, OR und NOT enthält, und höchstens Relationssymbole wie "Größer als" oder "Kleiner gleich wie" enthält.

Audit

Die Bewertung eines Softwareprodukts von einer unabhängigen Instanz/Stelle bezüglich der Konformität mit Richtlinien, Spezifikationen, Standards und Prozeduren. Diese wurden basierend auf objektiven Kriterien erstellt.

Dokumente die die Gestaltung, die Funktionen und den Inhalt der zu erstellenden Produkte festlegen werden ebenfalls auditiert, genau wie der Prozess der die Erstellung der Produkte beschreibt und die Spezifikationen, die die Übereinstimmung mit den Standards und Richtlinien nachweisen, bzw. nachmessbar machen.

Siehe auch Audit auf Wikipedia.

Ausfall (Failure)

Beschreibt das unvermögen einer Software, eine verlangte Funktionalität auszuführen ("Fehlerwirkung"). Ein Ausfall ist gekennzeichnet durch das Aussetzen aufgrund vom System selbstverursacht während des Betriebs im Rahmen der zulässigen Beanspruchung.

Siehe auch Versagen auf Wikipedia.

Ausnahmebehandlung (Exception handling)

Das Verhalten eines Software-Systems als Antwort auf eine fehlerhafte Programmeingabe durch den Benutzer oder eine andere Komponente oder einen anderen internen Ausfall.

Siehe auch Ausnahmebehandlung bei Wikipedia.

Äußerer Fehler (Failure)

Eine andere Bezeichnung für den Begriff Fehlerwirkung.